Das Jahr 2025

Sanierung und Umbau des ehemaligen Pfarrhauses in der Wilhelm-Feder-Straße 2
Für rund 890.000 EUR wurde das ehemalige Pfarrhaus saniert und umgebaut. Im Erdgeschoss ist eine Wohnung für 2 Tagespflegepersonen als Großtagespflege entstanden, wo bis zu 10 Kinder vorwiegend im Alter von einem bis 3 Jahren betreut werden können. Des Weiteren eine Wohnung für eine Tagespflege Person, wo bis zu 5 Kinder im gleichen Alter betreut werden können.
Im Obergeschoss sind 2 Sanitäranlagen und 5 Vereinsräume entstanden. Hier haben 5 örtliche Vereine und Organisationen erstmals eigene Räumlichkeiten zur dauerhaften mietkostenfreien Nutzung gefunden. Eine mobile Trennwand sowie eine großzügige Flügeltüre ermöglichen es den Vereinen auch zwei bzw. sogar drei  Räume gleichzeitig für größere Veranstaltungen zu nutzen.
Der Gewölbekeller mit seinen rund 40 m² steht vormittags an Werktagen allen Tagesmüttern in unserem Ort zur Verfügung. An Tagen mit Gottesdiensten besteht für die katholische Kirche ein Mitnutzungsrecht für die Toilettenanlagen. Ansonsten kann der Gewölbekeller von allen örtlichen Vereinen genutzt werden.
Weil das Gebäude unter Denkmalschutz steht und im Sanierungsgebiet Ortsmitte liegt, konnten wir Sanierungsgelder in Höhe von knapp 300.000 EUR erzielen.

 

 

 

 

 

 

Weitere PV-Anlagen und Stromspeicher für gemeindeeigene Gebäude
Das ehemaliges Pfarrhaus erhielt eine PV-Anlage mit 8,1 KWp und einen Stromspeicher mit 11 KWh für 19.500 €.
Die Astrid-Lindgren-Schule wurde mit einem Stromspeicher über 22 KWh für 17.250 € ausgestattet.
Die PV-Anlage am Familienzentrum wurde um einen Stromspeicher über 10 KWh für 12.000 € erweitert.
Die Flüchtlingsunterkünfte erhielten eine PV-Anlage über 30 KWh und einen Stromspeicher über 17 KWh für 40.000 €.

 

Bebauungsplanverfahren für die Erweiterung der Firma Koco Motion
Für den Erweiterungsbedarf der beiden Firmen Koco Motion GmbH und Koco Automotive GmbH konnte erfolgreich die vorhabensbezogene Erweiterung am nördlichen Ortsrand abgeschlossen werden.

 

Festhalle Küchensanierungen und Modernisierung
In dem dritten und vorerst letzten Modernisierungsschritt erfolgte die Ersatzbeschaffung von veraltetem Küchengerät, die Neubeschaffung eines Kombidämpfers sowie einer neuen Edelstahltheke für insgesamt ca. 15.000 €.

 

 

Flächennutzungsplanerweiterung für neue Gewerbeflächen im Gewann Reutenen
Hauptsächlich drei Gründe waren ausschlaggebend für die Aufhebung des Flächennutzungsplanverfahrens und somit die Neuausweisung von Gewerbeflächen im Gewann Reutenen. Mit knapp einer halben Million Euro Kosten für die Verwaltungsverfahren, Gutachten, Ausgleichsmaßnahmen und Konzepte war bereits vor Beginn des eigentlichen Verfahrens klar, dass dies wirtschaftlich nicht darstellbar ist. Zweitens waren von den erforderlichen sechs Grundstücken eines plötzlich nicht mehr verfügbar und ein weiteres nur noch zu einem utopisch hohen Preis. Drittens war die Akzeptanz durch die Anwohnerschaft in der Neuen Straße nicht nur nicht gegeben, sondern die Bestreitung des Klageweges erschien sehr realistisch, was eine deutliche zeitliche Verzögerung und wirtschaftliche Unwägbarkeiten mit sich gebracht hätte.

 

Finanzielle Unterstützung der Tagesmütter
Mit insgesamt ca. 30.000 EUR pro Jahr werden alle Tagesmütter, welche Kinder aus unserem Ort betreuen, unterstützt. Dies wurde notwendig, um zum einen den gesetzlichen Anspruch auf Betreuung von Kindern zu erfüllen. Aber auch um eine Wahlmöglichkeit für die Elternschaft zu ermöglichen, zwischen einer institutionellen Betreuung in einer Einrichtung oder einer familiären, individuellen Betreuung bei einer Tagesmutter. Die Inbetriebnahme weiterer Kleinkind-Krippen im Familienzentrum würde ein Vielfaches an Personalkosten hiervon verursachen. Zwei Euro pro Kind und Betreuungsstunde werden bezahlt. Alle vom Landratsamt anerkannte und in Dauchingen aktiv tätigen Tagespflegepersonen erhalten auch einen pauschalen Sachkostenzuschuss von 800 Euro pro Jahr.

     

 

Weiterentwicklung der neuen Ortsmitte im Sanierungsgebiet
Durch die zweite Fortschreibung und Konkretisierung der Sanierungsziele im Sanierungsgebiet „Ortsmitte“ sollen sich diese Ziele um den Kern herum, nämlich den neuen Dorfplatz, weiterentwickeln. Direkt westlich am Dorfplatz wird das neue Ärztehaus als Haus der Gesundheit entstehen. Dieses bildet dann die städtebaulich-räumliche Kante im Westen des Dorfplatzes. Eine Möglichkeit für die Heizzentrale des Nahwärme-Verbundnetzes der gemeindeeigenen Gebäude könnte nördlich der Kirchgasse entstehen. Dafür wurde das Vorkaufsrecht für das betroffene Grundstück ausgeübt. Mit der Konkretisierung der Sanierungsziele wird die Bebauung im Quartier nördlich der Kirchgasse bzw. an der Vorderen Straße vorgegeben. Diese besteht im Erhalt des Ortsbildes, der Verwendung ortstypischer Gebäude und der Erhaltung möglichst vieler Grünflächen.

 

 Erstellung Generalentwässerungsplan südliches Gemeindegebiet
Der gesamte Abwasserbereich der Gemeinde wurde hydraulisch neu berechnet. Daraus wurden sechs Maßnahmen entwickelt, welche in der folgenden Priorisierung zum Abbau und zur Verhinderung von Einstauungen und Rückstauungen in den Mischwasserkanälen führen.

Priorität 1a in Gelb:

In dem Kreuzungsbereich Zimmerstraße/Reutestraße wird ein neuer Teiler-Schacht gesetzt. Dieser leitet jede Regenmenge, welche größer als 165 Liter pro Sekunde ist, über einen neuen Kanal im südlichen Bereich der Reutestraße zu einer Rückhalteeinrichtung ab. Dadurch wird das gesamte südliche Entwässerungsnetz bei Starkregenereignissen um ca. 90 % entlastet. Die Rückhalteeinrichtung hat ein Volumen von ca. 550 m³ und entwässert mit 10 Liter pro Sekunde in das bestehende Kanalnetz im Gewerbegebiet Riesenburg. Nach ca. 13 Stunden ist die Regenrückhalteeinrichtung entleert. Diese wird voraussichtlich an 1 bis 3 Tagen pro Jahr benötigt, denn bei normalen Regenfällen wird in diese nicht abgeleitet!

Priorität 1b in Grün:

Die bestehenden Mischwasserkanäle im westlichen Bereich der Zimmerstraße, in dem südlichen Bereich der Goethestraße und in der Hebelstraße werden aufdimensioniert, damit die Überstauung in der Zimmerstaße (= Wasser tritt aus den Straßeneinlaufschächten und Kontrollschächten aus) beseitigt wird. Überstauung darf nicht mit Einstauung (= Kanal ist voll und bildet Rückstauung, Wasser tritt aber nicht an die Straßenoberfläche) verwechselt werden. Bei Überstauung muss die Gemeinde für die Beseitigung sorgen (wie bereits im Blumenweg erfolgt), bei Einstauung ist es an den Grundstückseigentümern gelegen, über Rückstauklappen die Rückstauung in deren Gebäude zu verhindern.

 

Priorität 1c in Orange:

In der nördlichen Reutestraße von Gebäude Hausnummer 6 bis Hausnummer 2 werden zwei bestehende Mischwasserkanalhaltungen aufdimensioniert. Die heute nicht vorhandene Kanalverbindung von Gebäude Reutestraße Hausnummer 2 zur Villinger Straße wird hergestellt. In diesem Kreuzungsbereich wird ein neuer Teiler-Schacht eingebaut. In der Villinger Straße werden drei Kanalhaltungen aufdimensioniert, vom Kreuzungsbereich die Reutestraße bis auf Höhe Gebäude Hausnummer 25. Heute fließen bei einem 2-jährigen Starkregenereignis im Kanal in der Villinger Straße auf Höhe der Einmündung Reutestraße 695 l/s. Wenn an dieser Stelle ein Teilerschachtbauwerk eingebaut wird, können 493 l/s über die gesamte Reutestraße in die Regenrückhalteeinrichtung im Gewann Reutenen abgeleitet werden und somit sämtliche darunterliegende Mischwasserkanäle im südlichen Bereich um ca. 71 % entlastet werden.

 

Priorität 2a:

Eine Kanalhaltung des Hauptsammlers im Norden, direkt vor dem Regenüberlaufbecken Lunital, sollte auf einen 1500 Kanal aufdimensioniert werden.

 

Priorität 2b:

Drei Kanalhaltungen des Hauptsammlers im Süden, direkt am Ende der Gartenstraße, sollten auf einen 1200 Kanal aufdimensioniert werden. Dadurch wird der Rückstau im bestehenden 900 Kanal, welcher bei einem 2-jährigen Starkregenereignis mit 6.000 l/s angegeben wird, verhindert. Stand heute kann diese Leitung im Freispiegel, also ohne jeglichen Rückstau, nur 2.875 l/s als maximale Leistung ohne Rückstau entwässern. Zum Vergleich: Durch das Anlegen des Dorfplatzes fallen an dieser Stelle 28 l/s als zusätzliche Niederschlagswassermenge an, also ganze 0,68 % der gesamten Wassermenge am Ende der Gartenstraße!

 

Priorität 2c:

Zwei bestehende, parallel verlaufende Mischwasserkanäle im nordöstlichen Hauptsammlerbereich sollten zusammengelegt und ebenfalls auf einen 1500 Kanal aufdimensioniert werden.

 

Renaturierung Neckaroberlauf
Damit auf der Sohle des Neckars Geschiebe zurückgehalten wird, wurde in einem Abstand von rund 25 Metern Geschiebebremsen aus Totholz auf einer Breite von ca. 2/3 bis 3/4 der Gewässersohlbreite verankert.  Einzelne Wurzelstöcke, die am Böschungsfuß verankert wurden sollen im Laufe der Zeit als Unterstände dienen. Direkt links neben dem Neckar führt der Neckartalradweg entlang. In Teilbereichen ist der Abstand zwischen Radweg und Gewässer sehr gering. Aufgrund der Tiefenerosion und dem künstlich begradigten Verlauf entstanden bereits einige Uferabbrüche. Diese wurden mit Weidenfaschinen am Böschungsfuß, Hinterfüllung der Faschinen mit Erdmaterial und Stecklingen gesichert.

Um die Sohle langfristig weiter zu sichern, war eine Bepflanzung mit Schwarzerlen auf Sohlniveau und einer weniger hohen Uferböschung wichtig. Die Kosten für diese Maßnahmen beliefen sich auf ca. 54.000 €. Auf Grundlage der Förderrichtlinien „Wasserwirtschaft“ gewährte das Land eine Förderung in Höhe von 85 % der zuwendungsfähigen Ausgaben also ca. 45.000 €.

 

 

Pressespiegel 2025

Altes Pfarrhaus füllt sich bald mit Leben Neckarquelle vom 15.02.2025

Gewerbegebietspläne bringen Probleme Neckarquelle vom 20.02.2025

Jetzt sind die Einwohner gefragt Neckarquelle vom 30.04.2025

Gewerbegebiet wird nicht erweitert Neckarquelle vom 06.05.2025

Umweltfreundlicher Strom wird erzeugt Neckarquelle vom 22.05.2025

Für die Zunftstube gibt es mehr Geld Neckarquelle vom 28.05.2025

Zehn Jahre im Rat Neckarquelle vom 30.05.2025

Dauchinger Wald wird klimaresistent Neckarquelle vom 03.06.2025

Der neue Dorfplatz wird mit Leben gefüllt Nekarquelle vom 24.06.2025

Gewerbepläne stoßen auf Kritik Neckarquelle vom 13.06.2025

Partnerschaft währt seit 25 Jahren Neckarquelle vom 22.07.2025

So soll die Außenanlage aussehen Neckarquelle vom 24.07.2025

Wenig Aufwand viel erreicht Neckarquelle vom 06.08.2025

In Keller soll kein Waser mehr fließen Neckarquelle vom 07.08.2025

Aus dem alten Gebäude wird ein Schmuckstück Neckarquelle vom 09.08.2025

Kulturwochenende im Juli geplant Neckarquelle vom 25.09.2025

Platznot in Praxis erfordert Lösung Neckarquelle vom 29.101.2025

Dauchinger Wehr ist gut aufgestellt Neckarquelle vom 14.11.2025

Große Freude beim Tennisclub über drei Allwetterplätze Neckarquelle vom 18.11.2025

Dauchingen schützt sich vor Starkregen Neckarquelle vom 17.11.2025

Dauchingen schmälert das Minus Neckarquelle vom 05.12.2025

Neues Leben für schönes Stück Ortsgeschichte Neckarquelle vom 13.12.2025